10. April 2019 Newsdesk/nh

Erzbistum Köln. „Sie ist guter Hoffnung“, sagte man früher, wenn eine Frau schwanger war. Mittlerweile ist dieser Begriff etwas angestaubt. Aber werdenden Müttern und Vätern fällt es tatsächlich immer schwerer, sich einfach nur über die Schwangerschaft zu freuen.

Immer mehr vorgeburtliche Untersuchungen werden ihnen angeboten und oft auch von Ärzten angeraten. Einige der Diagnosemethoden haben großen Anteil daran, dass immer mehr Babys gesund geboren werden. Andere können Schwangere aber auch in große Ängste und Zweifel stürzen.

Esperanza berät persönlich oder online

Hoffnung geben in dieser schwierigen Situation möchten die Esperanza-Beratungsstellen. „Esperanza“ ist das spanische Wort für Hoffnung und die Beratungsstellen gehören zum Angebot der Caritas. In allen Phasen der Schwangerschaft und bei allen Fragen rund um die so genannte Pränataldiagnostik, also vorgeburtliche Untersuchungen, stehen sie allen Schwangeren und ihren Partnern offen.

Im Erzbistum Köln gibt es die Stellen in fast allen größeren Städten. Auch online kann man Beraterinnen kontaktieren.

Nicht nur zu Fragen rund um Untersuchungen vor der Geburt bekommt man bei Esperanza Hilfe, sondern zu vielen weiteren Themen vor, während und nach der Schwangerschaft wie: 

  • Was kann ich tun, damit mein Kind gesund zur Welt kommt?
  • Habe ich Sorge, dass ich das Leben mit Kind nicht bewältigen kann?
  • Denke ich über einen Schwangerschaftsabbruch nach oder daran, dass Kind zur Adoption freizugeben?
  • Möchte ich das Kind anonym zur Welt bringen?
  • Ich  erwarte ein behindertes Kind? Wer kann mir helfen?
  • ...

Esperanza steht Frauen und Männern jeden Alters und in jeder Lebensphase offen – und das alles vertraulich und wenn gewünscht anonym.